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SPD informiert sich über das Feriendorf Dennenlohe

Donnerstag, 14. Mai 2009

SPDAuch die lokale SPD Fraktion informiert sich über die Umsetzung des Feriendorfs in Dennenlohe. SPD-Landtagsabgeorndete Christa Naaß organisierte ein Infogespräch über die geplante Anlage von Center Parcs im Walsgebiet Heide. Mehr als 30 Mandatsträger aus der Region nahmen an dem Treffen teil, was vermutlich etwas über die Brisanz des Themas aussagt.

Nach einem Überblick über den aktuellen Planungstand durch Bürgermeister Friedrich Walter wurde klar, dass der Gemeinderat die Investition in die Region befürwortet und dem Betreiber keine Steine in den Weg legen möchte. Der Gemeinderat vertritt die AUffassung, dass das geplante Areal kein besonders schützenswertes Gebiet darstellt und die Vorteile einer Ansiedelung doch überwiegen.
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Aktueller Planungstand des Center Parcs Ferienparks in Dennenlohe

Montag, 2. Februar 2009

Geht es nach den Investoren und Erbauern, wird schon im nächsten Jahr der erste Spatenstich zum geplanten Bau des Center Parcs bei Dennenlohe gesetzt. Nach ca. zwei bis drei Jahren Bauzeit könnten die ersten 3.500 Besucher, die vorerst eingeplant sind, in den ca. 800 Bungalows ihren Urlaub verbringen. Die Größe der Anlage wird sich auf 150 Hektar belaufen. Dort werden Restaurants und Sportanlagen ebenso zu finden sein wie überdachte Badelandschaften, die ganzjährig ein Urlaubsgefühl wie in südlichen Ländern vermitteln.

Die Planung des Center Parcs sieht vor 250 Mio. Euro für den Bau zu investieren und dabei ca. 800 Arbeitsplätze schaffen.

Obwohl damit zu rechnen ist, dass die Wirtschaft durch die Ansiedlung von Center Parcs profitiert, wird in der Region bei den Einheimischen kontrovers diskutiert.

Landerat Schwemmbauer (Landkreis Ansbach) ist einer der Befürworter des Projekts und nimmt das Argument der Gegner, dass die Verkehrsanbindung nicht ausreichend sei, als Beispiel dafür, dass der Straßenausbau verbessert und somit sekundär auch weitere Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.

Umweltschützer befürchten negative Auswirkungen auf Flora und Fauna und

Oskar Heß (Initiative zum Schutz der Heide) argumentiert, dass die Menschen keinen Wert auf eine Landschaft unter Glaskuppeln legen, sondern das Erleben der ursprünglichen Natur bevorzugen. Sicher sind die Vorstellungen von Freizeitgestaltung so unterschiedlich wie die Menschen selbst, denn sonst dürfte Center Parcs kaum einen derartigen Erfolg vorzuweisen haben. Hilfreich bei den Entscheidungen des Für und Wider können auch Nachfragen auf die Auswirkungen in den Regionen sein, in denen bereits Center Parcs erfolgreich betrieben werden. So lassen sich Planungsfehler im Vorfeld vermeiden.

Mittlerweile hat der Bayern, als Eigentümer des Geländes dem Ankauf durch Center Parcs zugestimmt. Näheres ist über den Vertragsinhalt momentan nicht zu erfahren, auch der Kaufpreis und weitere ausgehandelte Details sind nicht bekannt. Die nächsten notwendigen Schritte, wie das Raumplanungsverfahren und die Genehmigung durch den Haushaltsausschuss, werden in den nächsten Monaten durchgeführt. Man kann wohl davon ausgehen, dass der geplante Zeitrahmen bis zur Eröffnung spätestens im Jahre 2013 eingehalten wird.