Grüne im Landtag sind gegen den Verkauf des Staatswaldes

Oberstes Ziel ist es die bayrischen Schutzgebiete zu erhalten. Aus diesem Grund ist die Fraktion der Grünen gegen den Verkauf der Waldfläche an Center Parcs und macht dies gleich mit einem Antrag deutlich.

Die Fraktion vertritt die Meinung, dass das Waldgebiet unbedingt erhalten bleiben muss und dass nur ein schnelles Nein des Landtages aufwendige, zeitraubende und teure Verfahren zur Raumordnung verhindern kann. Es ist also eine Entscheidung des Landtages gefordert, da nur dieser eine Zustimmung über den Verkauf erteilen kann. Eine Ablehnung des Landtages käme praktisch einem Ende der weiteren Investitionsplanungen gleich.

Die Grünen lehnen eine Zustimmung des Verkaufes ab, da im Waldgebiet des geplanten Center Parcs Park wertvoll geschütze Lebensräume zu finden sein, die obendrein als Naturschutzgebiet deklaiert sind. Center Parcs würde gerne eine Fläche von 150 Hektar, das sind 150.000 Quadratmeter, vom Freistaat erwerben.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Grünen vor allem die Zerstörung des Naturschutzgebietes durch die geplante Anlage und die Verkehrserschließung, die zunehmende Flächenversiegelung und den Gewässerschutz als Kritikpunkt sehen.

Außerdem bringen die Fraktion der Grünen einen interessanten Diskussionpunkt ein. Inwieweit die von Center Parcs angegebenen 800 Arbeitsplätze wirklich realistisch sind und wie viele davon aus der Region kommen bleibt zu klären. Auf die freiwilligen Angaben von Center Parcs sollte man besser nicht vertrauen…

Schlagworte: Center, Grüne, Landtag, Parc, Park

2 Kommentare zu „Grüne im Landtag sind gegen den Verkauf des Staatswaldes“

  1. strohmeier sagt:

    ich bin gegen den bau des center Parcs,
    weil ersten die Natur einen erheblichen Schaden nehmen kann
    zweitens wer gibt uns die Garantie das 800 Arbeitsplätze entstehen sollen
    wo sollen die Mensch her sein wen man schon jetzt keine Arbeitnehmer findet.
    drittens Center Parcs sind Abzocker.
    Die grünnen sollen so weiter machen
    mein wunsch währe das ein Bürgerendscheid her soll

  2. Wenn man dann noch erfährt, daß der Unterschwaninger Gemeinderat über ein derartiges Vorhaben geheim abstimmt, ohne die Bürger zu informieren,
    weiß man welch falsches Spiel hier getrieben wird.
    Die Tageszeitung als Miltteilungsorgan für uns als unmittelbar Betroffene,
    das nenne ich Bürgernähe vom Feinsten.
    Eine sogenannte Grundsatzentscheidung wird den Bürgern als endgültig
    verkauft.
    Kommunalpolitiker die schamlos Fakten verdrehen, Zeitungen die einseitig
    berichten.
    Von einem derartigen Verein kann man sich nur mit Grauen abwenden!

Kommentieren